Disclaimer: Da es sich hier um Texte aus meiner Zeit als EVS-Freiwilliger in Armenien handelt, sind diese mitunter nicht aktuell. Betrachtet die Seiten hier also mehr als Archiv.

Beiträge auf Deutsch

Nachdem ich fast alle Beiträge auf meiner Homepage auf Englisch geschrieben habe, richte ich nun auch eine Seite ein, auf der ich deutschsprachige Texte veröffentliche. Ich habe zwar den Eindruck, dass ich mich einigermaßen adäquat auf Englisch ausdrücken kann, dennoch bleibt immer etwas, was ich im Englischen nicht (oder nicht so wie ich es möchte) vermitteln kann.

Diese Seite soll aber nicht bloß eine deutsche Kopie der englischen Beiträge auf meiner Homepage sein, sondern ich möchte vielmehr ausführlichere Texte über mein Leben hier in Dilijan und die armenische Gesellschaft an sich schreiben. Ich hoffe, dass ich damit einen Einblick in eine Gesellschaft geben kann, die den meisten Leuten in Deutschland gänzlich unbekannt ist.

Schach spielend in unserem Büro.
Schach spielend in unserem Büro.

Einleitung

Ich wohne seit dem 16. Oktober 2015, also seit mehr als einem halben Jahr, als Europäischer Freiwilliger in Dilijan. Diese kleine Stadt, mit ca. 20 000 Einwohnern und 1,5 Autostunden von Jerewan entfernt, gehört zur Ta­vush-Region, die im nordöstlichsten Teil Armeniens liegt. Damit grenzt die Tavush-Region zu einem großen Teil im Osten an Aserbaidschan und zu einem kleinen Teil an Georgien im Norden. Dabei ist Dilijan aber dieje­nige Stadt, die die größte Distanz zu beiden Grenzen aufweist. Sie ist entlang des Flusses Aghstev errichtet worden und liegt in einem Tal, umgeben von kleineren und größeren Bergen. So viel erst mal zur Stadt selbst.

 

Nun zu mir: Was verschlägt einen 25-jährigen frischen Bachelorabsolventen der Sozialwissenschaf­ten für ein knappes Jahr in eine Provinzregion Armeniens? Ich muss gestehen, dass ein Freiwilligendienst in Armenien tatsächlich noch nicht mal der Plan B nach meinem Bachelorabschluss war. Zwar wollte ich nach meinem Ba­chelor auf jeden Fall ins Ausland. Aber ursprünglich war das Ziel St. Petersburg, Russland. Dort hatte ich im Winter 2012/13 ein Auslandssemester verbracht und die Stadt und ihre Bewohner sehr zu schätzen gelernt. Doch alle Pläne diesbezüglich hatten sich im August 2015 als nicht realisierbar herausgestellt. Also machte ich mich auf die Suche nach anderen Angeboten in Russland, Osteuropa und im postsowjetischen Raum. Dabei fand ich die Ausschreibung für einen Europäischen Freiwilligendienst (EFD) in Georgien oder Ar­menien für ei­nen Zeitraum von jeweils einem Jahr. Ich bewarb mich auf beide Stellen, priorisierte aber Arme­nien, da ich bereits armenische Studenten an meiner Uni in Bielefeld kennengelernt hatte. So schien mir die­ses Land auf eine gewisse Art und Weise schon vertrauter vorzukommen als Georgien. Es waren also nicht nur rationale Überlegungen sondern auch ein Gefühl, das mich letztendlich nach Armenien kommen ließ.

 

 

Das EFD-Projekt

Hier könnt ihr mehr über meine Gastorganisation und meine Klubs und Klassen erfahren.

Armenien

In diesem Bereich veröffentliche ich Texte über Armenien und seine Gesellschaft.

Sprachen lernen

Während meines Aufenthaltes setze ich mich mit vier Sprachen auseinander. Mit Englisch und Deutsch als Lehrer - mit Russisch und Armenisch als Lernender. Hier berichte ich über meine Erfahrungen.